In vielen Verfahren entscheidet nicht nur die Akte, sondern auch die Frage, ob Abläufe sauber rekonstruiert werden können. Eine eigene Dokumentation hilft, späteren Erinnerungslücken vorzubeugen.
#Was Sie dokumentieren sollten
- Datum, Uhrzeit und Ort wichtiger Ereignisse
- wer anwesend war oder mit Ihnen gesprochen hat
- welche Schreiben oder Anrufe eingegangen sind
- welche Gegenstände mitgenommen oder sichergestellt wurden
- welche Fristen genannt wurden
#So dokumentieren Sie sinnvoll
- möglichst zeitnah, solange die Erinnerung noch frisch ist
- sachlich und ohne spätere "Schönung"
- getrennt nach eigenen Wahrnehmungen und bloßen Vermutungen
#Warum das nützt
Eigene Notizen können helfen,
- Widersprüche zu erkennen,
- Verwechslungen aufzuklären,
- Zeitabläufe sauber darzustellen und
- Gesprächsinhalte nachvollziehbar festzuhalten.
Eine gute Dokumentation ersetzt keine Verteidigung, sie verbessert aber oft die Grundlage für eine realistische Einschätzung erheblich.